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dc.date.accessioned2018-12-14T13:10:53Z
dc.date.available2018-12-14T13:10:53Z
dc.date.issued2018-05
dc.identifierdoi:10.17170/kobra-2018121357
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/123456789/11015
dc.language.isoger
dc.subject.ddc710
dc.titleSocial Media. Chancen und Herausforderungen für die räumliche Planung und Mitwirkungger
dc.typeDissertation
dcterms.abstractSeit Jahren ist die Online-Sphäre ein Ort der Kommunikation, der Information, der Organisation, genauso wie der Produktion, des Konsums und der Unterhaltung. Das Internet verbindet Menschen weltweit miteinander. Leute äußern ihre Meinung in Blogs oder auf Twitter, kommentieren Videos, und Nachrichten oder zeigen ihre Fotos einer riesigen Community. Immer wieder sind dabei auch räumliche Themen Gegenstand bzw. Motiv der Kommunikation im Web. Teils behandeln die Leute in ihren Webinhalten bewusst planungsrelevante Angelegenheiten und üben damit eine explizite Raumeinmischung aus. Zum Teil stellen Onliner Informationen zur Verfügung, die hilfreiche Aussagen für Planer und Planerinnen darstellen, wobei den Onlinern der Raum- oder Planungsbezug nicht bewusst ist. Diese implizite Raumeinmischung betreiben sie etwa mittels Tracking-Daten, die sie über Lauf-Apps online veröffentlichen. Hieraus können für die räumliche Planung relevante Informationen abgelesen und Raumwirksamkeiten erschlossen werden. Big Data kann für räumliche Planer eine Informationsquelle mit großen Potenzial bedeuten und weckt die Hoffnung, Zugang zu und Inhalte von Personen zu bekommen, die sich bei klassischen Beteiligungsformaten nicht engagieren. Dazu müssen Methoden und Instrumente herangezogen werden, mit denen planungsrelevante Daten gefunden, gespeichert, verwertet und interpretiert werden können. Die Herausforderung hierbei ist zum einen der Umgang mit Big Data und zum anderen die Online-Spezifika des menschlichen Handelns, die bei der Analyse und Interpretation zu berücksichtigen sind. Dies ist bislang in der räumlichen Planung wenig berücksichtigt, bzw. diskutiert worden. Die vorliegende Arbeit reagiert auf diese Lücke und bildet Grundlagen für forschungs- und praxismotivierte Arbeit mit Daten der Sozialen Medien in der räumlichen Planung. Hierzu werden Wissen und Methoden mehrerer Disziplinen, wie den Medien- und Kommunikationswissenschaft, der Informatik und weiteren zusammengeführt und ihr Potenzial aus räumlich-planerischer Sicht reflektiert. Ein Anwendungstestlauf eines Social Media-Analyse-Instrumentensets liefert die dazu gebotenen ersten Erkenntnisse und damit einen Grundstock für die dringend aufzubauende Digital Literacy in der räumlichen Planung.ger
dcterms.accessRightsopen access
dcterms.creatorTheile, Simone
dcterms.dateAccepted2018-09-18
dcterms.extentX, 210 Seiten
dc.contributor.corporatenameKassel, Universität Kassel, Fachbereich Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
dc.contributor.refereeBruns, Diedrich (Prof. Dr.)
dc.contributor.refereeKegler, Harald (Prof. Dr.)
dc.subject.swdSocial Mediager
dc.subject.swdAnwendungsbereichger
dc.subject.swdRaumordnungger
dc.subject.swdMassendatenger
dc.type.versionpublishedVersion


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