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dc.date.accessioned2006-08-22T07:34:55Z
dc.date.available2006-08-22T07:34:55Z
dc.date.issued2006-08-22T07:34:55Z
dc.identifier.uriurn:nbn:de:hebis:34-2006082214440
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/123456789/2006082214440
dc.format.extent489039 bytes
dc.format.mimetypeapplication/pdf
dc.language.isoger
dc.subjectÜbertragungger
dc.subjectGegenübertragungger
dc.subjectTraumleinwandger
dc.subjectUrhöhleger
dc.subjectAmodale Wahrnehmungger
dc.subjectPrimäre Identifizierungger
dc.subjectPhallische Identifizierungger
dc.subjectÜbergangsobjektger
dc.subjectIntermediärer Raumger
dc.subject.ddc150
dc.title"Das Höhlenhaus der Träume"ger
dc.typeDissertation
dcterms.abstractDie vorliegende Arbeit besteht aus einem theoretischen Teil, der Filmrezeption aus weiblicher Sicht zum Gegenstand hat und einem praktischen Teil, der 8 Filme über die Methode von Übertragung und Gegenübertragung erschließt. Es wird die These vertreten, daß Film nicht nur gesehen, sondern auch verzehrt und verschlungen wird. Das Konzept der Lewinschen Traumleinwand als visueller Erinnerungsspur und die Annahme der taktilen, primären Wahrnehmung, die René Spitz in der Mundhöhle situiert, die er als Urhöhle bezeichnet, dient der Darstellung dieses doppelten Wahrnehmungsansatzes. Das Konzept Daniel Sterns von der „amodalen Wahrnehmung“ kann den Transfer von visueller zu akustischer Rezeption von Film erklären. Es wird die Annahme vertreten, daß es zu einer Regression auf die Stufe der Wiederbelebung einer halluzinatorischen Einheit mit einer frühen prägenitalen Mutter kommt, die sich in multiplen primären Identifizierungen der Zuschauerin niederschlägt. Es wird ein weiblicher Blick auf den Film postuliert. Die Autorin geht davon aus, daß diese Regression, aufgrund spezifischer weiblicher Entwicklung, Frauen leichter fällt als Männern. Die Arbeit stellt die ursprünglich von der feministischen Filmtheorie vertretene Auffassung von der ausschließlichen Auslösung von phallischen Identifizierungen aufgrund der Annahme der Verschweißung des männlichen Zuschauerblicks mit der männlichen Filmkamera in Frage. Die Filminterpretationen verdanken sich einem intersubjektiven methodischen Zugang. Der Film wird zu einem Partner, mit dem die Autorin interagiert; er hat die Qualität eines Übergangsobjekts. Im Prozess des Erlebens und des Verstehens bewegt sich Mechthild Zeul in einem „intermediären Raum“ (Winnicott), in dem sich psychische Realität mit äußerer Realität mischen. Theoretisch wird dieser Raum in Anlehnung an René Spitz als „Urhöhle“ bezeichnet.ger
dcterms.accessRightsopen access
dcterms.alternativeÜberlegungen zur Erstellung einer psychoanalytischen Filmtheorie aus weiblicher Sichtger
dcterms.creatorZeul, Mechthild
dc.contributor.corporatenameKassel, Universität, FB 01, Erziehungswissenschaft, Humanwissenschaften, Institut für Psychoanalyse
dc.contributor.refereeLeuzinger-Bohleber, Marianne (Prof. Dr.)
dc.contributor.refereeKoch, Gertrud (Prof. Dr.)
dc.subject.swdFilmger
dc.subject.swdFilmtheorieger
dc.subject.swdFilmanalyseger
dc.subject.swdPsychoanalyseger
dc.subject.swdWeiblichkeitger
dc.date.examination2006-07-18


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