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dc.date.accessioned2016-03-09T12:48:01Z
dc.date.available2016-03-09T12:48:01Z
dc.date.issued2016-03-09
dc.identifier.uriurn:nbn:de:hebis:34-2016030949994
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/123456789/2016030949994
dc.language.isoger
dc.subjectInterferometrieger
dc.subjectOPLMger
dc.subjectoptical path length modulationeng
dc.subjectZeilensensorger
dc.subjectPunktsensorger
dc.subjectpoint sensoreng
dc.subject.ddc620
dc.titleInterferometrische Sensoren mit Modulation der optischen Weglänge für die Fertigungsmesstechnikger
dc.typeDissertation
dcterms.abstractZiel dieser Dissertation ist es, eine Klasse interferometrischer Messgeräte zu charakterisieren und weiter zu entwickeln. Die Modulation der optischen Weglänge (OPLM) im Referenzarm eines interferometrischen Messsystems ist ein anpassungsfähiger Ansatz. Sie ist zur Messung von Oberflächenprofilen mit einer Auflösung bis in den sub-nm-Bereich bei einem Messbereich von bis zu 100 Mikrometer geeignet. Wird ein statisches Messobjekt gemessen, tritt durch die Modulation im Referenzarm am Detektor ein periodisches Interferenzmuster auf. Dies ist in der unten stehenden Abbildung schematisch dargestellt. Bei einer Veränderung des Abstandes zwischen Objekt und Messgerät kann aus der Phasen- und/oder Hüllkurvenverschiebung im Interferenzmuster die Abstandsänderung abgeleitet werden.Im Rahmen der Arbeit sind zwei funktionsfähige OPLM-Messsysteme entwickelt, aufgebaut und getestet worden. Diese demonstrieren, dass der OPLM-Ansatz ein breites Spektrum an Anwendungen durch eine optische Messung abdecken kann. Allerdings zeigen sich an den Messsystemen auch die Limitierungen des OPLM-Ansatzes. Die Systeme basieren auf einer Punktmessung mittels einer fasergekoppelten Sonde sowie auf einer linienförmigen Messung durch eine Zeilenkamera. Um eine hohe laterale Auflösung zu erzielen, wird die Zeilenkamera mit einem Mikroskop kombiniert. Damit flächenhaft gemessen werden kann, ist es notwendig, Messobjekt und Sensor zueinander zu verschieben. Daher wird eine Theorie entwickelt, unter welchen Randbedingungen bewegte Objekte von einem OPLM-Messsystem aufgelöst werden können. Die Theorie wird anschließend experimentell überprüft und bestätigt. Für die Auswertung der bei der Modulation der optischen Weglänge entstehenden Interferenzen existieren bereits einige erprobte Algorithmen, welche auf ihre Eignung hin untersucht und mit selbst entwickelten Algorithmen verglichen werden. Auch wird darauf eingegangen, welches die zentralen Herausforderungen bei der Planung von OPLM-Interferometern sind und wie sich insbesondere die Wahl des Aktors für die OPLM auf das gesamte Messsystem auswirkt. Bei den beiden Messsystemen werden jeweils wichtige Komponenten wie analoge Elektronik und Aktorik sowie ihre Funktionsweise erläutert. Es wird detailliert beschrieben, wie ein OPLM-Messsystem charakterisiert und kalibriert werden muss, um möglichst zuverlässige Messwerte zu liefern. Abschließend werden die Möglichkeiten der beiden entwickelten Systeme durch Beispielmessungen demonstriert, sowie ihre Messgenauigkeit charakterisiert.ger
dcterms.accessRightsopen access
dcterms.creatorKnell, Holger Werner
dc.contributor.corporatenameKassel, Universität Kassel, Fachbereich Elektrotechnik/Informatik
dc.contributor.refereeLehmann, Peter (Prof. Dr.-Ing. habil.)
dc.contributor.refereeSchulz, Michael (Dr.)
dc.subject.pacs42ger
dc.subject.pacs42.25.Hzger
dc.subject.pacs89ger
dc.subject.pacs89.20.Kkger
dc.subject.swdInterferometrieger
dc.subject.swdOptische Weglängeger
dc.subject.swdFertigungsmesstechnikger
dc.date.examination2015-12-11


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