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dc.date.accessioned2019-07-30T13:48:01Z
dc.date.available2019-07-30T13:48:01Z
dc.date.issued2019-04
dc.identifierdoi:10.17170/kobra-20190727611
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/123456789/11281
dc.language.isoger
dc.subjectBeregnungger
dc.subjectDammanbauger
dc.subjectDammkulturger
dc.subjectwassersparendger
dc.subjectFeldgemüsebauger
dc.subjectsprinkling irrigationger
dc.subjectfield vegetable farmingeng
dc.subjectwater saving methodeng
dc.subjectridge cultivationeng
dc.subject.ddc630
dc.titleUntersuchungen zur Entwicklung einer wassersparenden Methode für die streifenförmige Beregnung von Dammkulturen im Feldgemüsebauger
dc.typeDissertation
dcterms.abstractIm Freilandgemüsebau der gemäßigten Klimazone Europas erhöhen Witterungsunsicherheiten und Trockenstress im Frühjahr und Sommer das Risiko für Ernteeinbußen und –ausfälle. Insbesondere bei im Dammanbau dicht unter der Oberfläche der Dammkrone gesäten Kulturen, wie beispielsweise der Möhre, besteht bei trockener Witterung die Gefahr eines ungleichmäßigen und verzögerten Auflaufens mit Folgen für die Bestandsentwicklung. Eine boden- und pflanzenschonende Beregnung der Dammkrone, die genügend pflanzenverfügbares Wasser in der obersten 5 cm Bodenschicht während der Keimungs- und beginnenden Jugendphase bereitstellt, kann zu einer optimalen Wasserversorgung beitragen und damit eine gute Qualität und einen hohen Ertrag sichern. In der vorliegenden Dissertation wurden Untersuchungen zur Entwicklung und Wirkweise einer wassersparenden Methode für die Beregnung von Dammkulturen durchgeführt, bei der die Dammkrone streifenförmigen beregnet wird. Gegenstand der Forschung war im ersten Teil die Entwicklung einer dammgeführten Applikationsmoduls als Zusatzmodul zum Düsenwagen. Mit dem entwickelten „Dammschlitten“ wird das Wasser mittig und gleichförmig in Form eines Streifens auf die Dammkrone appliziert. Im Gegensatz zur herkömmlichen flächendeckenden Beregnung bleiben bei der Methode der Dammkronenberegnung sowohl Dammflanken als auch Furchen trocken. Im zweiten Teil der Arbeit wurde untersucht, wie sich die Teilung einer Gesamtwassergabe in zwei Teilgaben mit zeitverzögerter Applikation in einem Arbeitsgang auf Wasseraufnahme, Erosion und Bestandsentwicklung auswirkt. Nach der streifenförmigen Applikation von zwei gleich hohen Wassergaben mit dem Dammschlitten stieg der Bodenfeuchtegehalt in der Dammkrone. Allerdings migrierte ein Teil des aufgenommenen Wassers aufgrund der Potentialdifferenzen im Boden in trockene Randbereiche des Damms, wo es verdunstete. Bei geringen Gesamtwassergaben < 9 mm war die Wirkdauer der Dammkronenberegnung gering. Bei hohen Gesamtwassergaben (> 30 mm) wurde ein Teil des Wassers nicht durch die Dammkrone aufgenommen und floss oberflächlich über die Flanken in die Furchen. Teilweise gelangte das Wasser von dort über den Dammfuß in den Dammkörper. Allerdings stieg es über den Kapillartransport im anstehenden Boden (anlehmiger Sand) nicht in die Dammkrone auf. Mittlere Wassergaben (10 – 30 mm) wurden dagegen gut von der Dammkrone aufgenommen, wenn sie zeitversetzt als Teilwassergaben appliziert wurden. Im Vergleich zur flächendeckenden Beregnung ist bei der Dammkronenberegnung aufgrund der Migration von Wasser von einem erhöhten Wasserbedarf pro benetzter Fläche auszugehen. Es muss also mehr Wasser auf den schmalen Streifen der Dammkrone appliziert werden, um eine vergleichbare Durchfeuchtung im darunterliegenden Bodenbereich zu erzielen. Trotzdem können mit der Methode der streifenförmigen Dammkronenberegnung aufgrund der Reduzierung der zu beregnenden Fläche auf 1/3 schätzungsweise bis zu 50 % des Wassers eingespart werden. Durch die Teilung einer Gesamtwassergabe in zwei oder mehrere zeitversetzte Teilgaben kann die Wasseraufnahme durch die Dammkrone in Abhängigkeit vom Bodentyp und dem Zeitintervall erhöht werden.ger
dcterms.abstractIn field vegetable farming in temperate climate regions of Europe, weather uncertainties and drought stress in spring and summer increases the risks of crop losses. Especially in ridge cultivation crops that are sown close to the surface of the ridge crown, such as carrot, there is a risk of uneven and delayed seed emergence with consequences for stock development. A soil and plant friendly sprinkling irrigation providing plant-available water in the upper 5 cm layer of the ridge during the germination phase and in the first weeks of youth development can contribute to an optimal water supply and thus ensure a good quality and a high yield. This thesis targeted the investigation of the development and mode of action of a strip ridge irrigation, a water saving irrigation method to sprinkle ridge cultures. The subject of the first part of the research was the development of a ridge-guided application module that serves as an additional module to nozzle carriages. The newly developed module “ridge sledge” applies water centrally and uniformly to the ridge crone. In contrast to the conventional area wide sprinkling irrigation, ridge flanks and furrows remain dry during strip ridge irrigation. In the second part of the research work it was examined how the division of a total water amount in to two time-delayed partial water applications in a single operation affects water absorption into the ridge crown, water losses, and stock development. After the strip-like application of two equal partial amounts of water with the ridge sledge, the soil moisture content in the ridge crown increased. However, due to the potential differences in the soil, some of the absorbed water migrated to dry edges of the ridge where it evaporated. At low total water loads (< 9 mm), no lasting affect was observed. At high total water loads (> 30 mm), part of the water was not absorbed through the ridge crown leading to surface runoff. Water that was jamed in the furrows was partially taken from there via the ridge foot into the ridge body. However, the water could not rise above the capillary transport in the ridge crown of the examined soil (loamy sand). Mean watering (10 – 30 mm), however, could be well absorbed by the ridge crown, if they were applied with a time delay as partly water applications. Compared to conventional area-wide sprinkling irrigation, strip ridge irrigation requires an increased water requirement per wetted area. More water must therefore be applied to the strip of the ridge crown in order to achieve comparable moisture patterns in the upper layer of the ridge. Nevertheless, by reducing the total area to be sprinkled to 1/3 with the new method of strip ridge sprinkling it is estimated to be saved up to 50 % of water. By dividing a total water amount into two and more partly applications water uptake into the ridge increases depending on soil properties and time interval between applications.eng
dcterms.accessRightsopen access
dcterms.creatorSchwarz, Daniela
dcterms.dateAccepted2019-07-12
dcterms.extentVIII, 109 Seiten, Seiten IX-XV
dc.contributor.corporatenameKassel, Universität Kassel, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften
dc.contributor.refereeHensel, Oliver (Prof. Dr.)
dc.contributor.refereePeth, Stephan (Prof. Dr.)
dc.subject.swdBeregnungger
dc.subject.swdWassereinsparungger
dc.subject.swdDammkulturger
dc.subject.swdFeldgemüsebauger
dc.type.versionpublishedVersion


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